Förderungen Beruf

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Für die Übernahme der Dolmetschkosten von beruflich bedingten Terminen sind in der Regel die Bundessozialämter (Name wurde im  Juni 2014 auf Sozialministeriumservice geändert) zuständig. Die Dolmetschkosten für Bedienstete des Bundes, der Länder und von Institutionen, die im öffentlichen Eigentum stehen, werden von der jeweiligen Dienststelle übernommen. 
Um die Förderung durch das Sozialministeriumservice in Anspruch nehmen  zu können, muss die gehörlose Person berufstätig sein oder in einer Berufsausbildung stehen.
Geförderte Termine sind z.B:

  • Teamsitzungen
  • Firmenveranstaltungen
  • Weiterbildungen
  • Berufsausbildungen
  • Arbeitsbesprechungen
  • Mitarbeitergespräche

Jeder Dolmetschtermin muss mit einem österreichweit einheitlichen Formular (siehe Anhang) von der gehörlosen Person und dem hörenden Gesprächspartner bestätigt werden. Dieses Formular muss gemeinsam mit der Dolmetschrechnung beim Sozialministeriumservice vorgelegt werden.
Vor einem länger dauernden Dolmetschtermin (mehr als 1 Tag) muss ein Antrag beim zuständigen Sozialministeriumservice eingebracht werden, dem eine Begründung seitens des Arbeitgebers sowie ein Kostenvoranschlag der Dolmetscherin beizulegen ist. Das gilt auch für Teamdolmetschungen, die weniger als 2 Stunden dauern. Dies wird nötig, wenn zum Beispiel Diskussionen geführt werden oder sehr komplexe Inhalte gedolmetscht werden müssen. Ab einer Terminlänge von 2 Stunden kann eine Doppelbesetzung ohne vorherige Anfrage erfolgen.

 

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